
Häufige Fragen zur Existenzgründung
Die Sparkassen beraten und begleiten Existenzgründerinnen und -gründer von der Geschäftsidee über die Finanzierung bis hin zum erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit – und bleiben auch darüber hinaus zuverlässig an Ihrer Seite. Neben den Angeboten der Sparkassen gibt es zahlreiche weitere Angebote zur Gründungsberatung, etwa von den Industrie- und Handelskammern (IHK), Handwerkskammern, Fachverbänden und Gründerinitiativen.
Wir beraten Sie gern zur Gründungsfinanzierung speziell für Ihr Unternehmen. Dabei berücksichtigen wir gegebenenfalls auch passende öffentliche Fördermittel, wie beispielsweise jene über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Vom klassischen Investitionskredit bis hin zu modernen Finanzierungsinstrumenten kann es verschiedene Möglichkeiten geben. Gemeinsam analysieren wir, welche Optionen am besten zu Ihren Plänen und Bedürfnissen passen.
Vereinbaren Sie dazu einfach einen Termin für ein Beratungsgespräch zur Gründungsfinanzierung bei Ihrer Sparkasse. Bringen Sie idealerweise direkt folgende Unterlagen mit, damit wir uns rasch einen Überblick verschaffen können:
- Businessplan
- Investitionsplan mit Angeboten und Kostenschätzungen
- Finanzielle Aufstellung
- Schufa-Auskunft
- Einkommensteuerbescheide der vergangenen zwei Jahre
- Bei Übernahme eines Unternehmens oder Beteiligung: Informationen zur Bilanz der vergangenen drei Jahre sowie aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertungen
- Vertragsentwürfe (zum Beispiel Entwurf vom Mietvertrag, Gesellschaftervertrag, Franchisevertrag)
Einen zinsgünstigen Förderkredit in Höhe von bis zu 125.000 Euro können Sie mit dem „StartGeld“ über Ihre Sparkasse bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen. Dafür brauchen Sie kein Eigenkapital. Ein Darlehen in Höhe von maximal 25 Millionen Euro lässt sich mit dem „Förderkredit KMU“ der KfW-Bank beantragen. Dieser kann für viele Start-ups interessant sein.
Der KfW-Förderkredit „Großer Mittelstand“ wendet sich schließlich an große mittelständische Unternehmen mit mindestens 250 Beschäftigten sowie einem Jahresumsatz von bis zu 500 Millionen Euro – einschließlich Nachfolgerinnen und Nachfolgern, die eine Existenz im Rahmen der Nachfolgefinanzierung gründen. Die KfW-Förderkredite sind jedoch nur eine Möglichkeit von vielen. Staatliche Förderprogramme umfassen beispielsweise auch den Gründungszuschuss der Bundesagentur für Arbeit für Gründerinnen und Gründer aus der Arbeitslosigkeit. Mehr Informationen über Finanzierungsmodelle und staatliche Unterstützung bekommen Sie auch in unseren Ratgebern zur Gründungsfinanzierung und dem neuen Förderangebot für Gründungen.
Welche Versicherungen Sie brauchen – und welche nicht – hängt von der Art des Unternehmens, das Sie gründen, der Branche und verschiedenen Risikofaktoren ab. In fast allen Fällen ist eine Betriebshaftpflichtversicherung sinnvoll. Einige weitere Gewerbeversicherungen, die je nach Situation relevant sein können:
- Firmenrechtschutzversicherung
- Berufshaftpflichtversicherung
- Vermögensschadenhaftpflicht
- Betriebliche Unfallversicherung
- Betriebsausfallversicherung
- Transportversicherung
- Flottenversicherung
- Cyberversicherung
- Betriebliche Krankenversicherung
- Berufsunfähigkeitsversicherung
- Altersvorsorge für Selbstständige
Sind Sie noch unsicher, welche Versicherungen Sie für Ihr junges Unternehmen unbedingt brauchen – und welche nicht? Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern. Sie wollen sich lieber erst online informieren? Wir haben Ihnen eine Übersicht über verschiedene Versicherungen für Unternehmen zusammengestellt.